BOSQUE LLUVIOSO DE SAN CARLOS D.C.A.,S.A.

 Rettet den  tropischen Regenwald

Eine neue Konzeption

 

Die Artenvielfalt des tropischen Regenwaldes ist bekannt.  Ob Tier- oder Pflanzenwelt, ohne den Urwald wäre der blaue  bald ein brauner, dahinsiechender Planet. Die „Lunge der Erde“ gehört global zu unseren höchsten Gütern.

Sie zu schützen - vor Abholzung und Raubbau - ist Teil der menschlichen Verantwortung.

 

Meistens liegt sie auf den Schultern einzelner Grundstücksbesitzer, die sich, häufig genug, alleine gegen teils enorme Interessen großer Weltkonzerne wehren müssen. Diese Regenwaldbesitzer sind in der Vielzahl bescheidene  Bauern oder private Anlieger. Für sie bedeutet der Urwald oft ihr einziges Kapital. Es erfordert ein hohes Maß persönlicher und wirtschaftlicher Opfer, ihn trotz wirtschaftlicher Sorgen im natürlichen Zustand zu erhalten.

 

Die finanzielle Entschädigung dafür ist beschämend gering. Die Regierung Costa Ricas zahlt etwa pro Ha und Jahr ungefähr 28,-- US Dollar an private Regenwaldbesitzer.

 

Ob dieser Betrag auch tatsächlich ausgezahlt wird, bleibt  dann stets die Frage des Haushaltsetats der einzelnen Länder in Lateinamerika.

 

Bosque LLUVIOSO DE SAN CARLOS D.C.A. S.A. ruft daher ein Pilotenprojekt ins Leben.

Jeder, der ernsthaft am Schutz des Regenwaldes interessiert ist, kann nun sein Mitbesitzer werden.

„La Laguna del Lagarto Lodge“, die Lodge am Aligatorsee, ist ein Dschungelresort im Norden Costa Ricas. Sie besteht aus 110 Hektars, davon 100Ha primärem Regenwald und liegt auf einer kleinen Halbinsel. Umgeben ist sie von nachbarlichen 400 Ha primären Regenwald,  Weide- und Ackerland, sowie aufgeforstete Gebieten.

 

Nach costaricensischem Gesetz wurde die Aktiengesellschaft „Bosque Lluvioso DE SAN CARLOS D.C.A. S.A.“, gegründet. Als Kapital dieser neuen Gesellschaft wurden die 100 Ha. Regenwald der „La Laguna del Lagarto Lodge“ auf die Gesellschaft übertragen.

Diese neue Aktiengesellschaft  hat 1000 Stamm- und 1000 Vorzugsaktien ausgegeben

Die Stammaktie gibt dem Aktionär alle im Aktiengesetz vorgesehene Rechte,(sowie Stimmrecht) und die Vorzugsaktie gibt den Aktionär das Recht auf 1000 Quadratmeter (nicht individuel bestimmbar,und nicht individuel benutzbar) von den 100 Hektar der Gesellschaft. Der Aktionär wird somit Mitbesitzer von insgesamt 100 Hektar primären Regenwaldes mit all seiner Artenvielfalt.

Diese beiden Aktien (Stamm-und Vorzugsaktie) werden als Paket verkauft, an jeden, der ernsthaft am Schutz und Erhalt des Regenwaldes interessiert ist.

Die 100 Ha Urwald sind mit 2 Dienstbarkeiten belasted, eine zu Gunsten der Regierung die den Erhalt des Urwaldes rechtlich schüzt und aufgrund dessen die Regierung den Zuschuss gibt und eine zu Gunsten des Hotels, das dem Hotel das eingetragene Recht zusteht den Urwald für touristische Zwecke zu benutzen und gegen jede Veletzung der ökologischen Prinzipien von seiten Dritter rechtlich Einspruch erheben kann.

Die Verwaltung des Grundbesitzes übernimmt das Hotel "La Laguna del Lagarto" mit seinen restlichen 10 Ha, bis die Mehrheit der Aktionäre eine andere Entscheidung treffen sollte. Sie garantiert über den staatlichen Schutzgesetzen hinaus die Erhaltung des Regenwaldes.

Bereits heute verpflichten diese Schutzgesetze Costa Ricas den Urwald in all seiner Ursprünglichkeit zu bewahren.

Diese Pflicht wird konsequent durch staatliche Forstbeamte überwacht. Eine Verletzung der Gesetze wird mit Geldstrafen und Haft bis zu drei Jahren Gefängnis geahndet.

Als Gegenleistung bietet die Regierung einen jährlichen Zuschuß von ca. Dollar 28,--, sowie Befreiung von der Grund- und Bodensteuer. Außerdem die Sicherheit vor illegalen Landbesetzern.

Natürlich ist das Hauptziel der neuen Gesellschaft der Schutz und Erhalt des Regenwaldes. Eine Gewinnmotivation klammert dies aber nicht aus.

Solange gegen ökologischen Prinzipien nicht verstoßen wird, können auch finanzielle Gewinne durch den Regenwald erfolgen

Aktuelle und mögliche Einnahmequellen sind:

  1. Der staatliche Zuschuß von jährlich etwa 28 US-Dollar

  2. Das Hotel gewährt jedem Aktionär sowie seinen direkten Familienangehörigen (Ehepartner,Kindern) beim Besuch des Hotels einen rabatt von 20% auf den bestehenden Zimmerpreis und zusaetzlich alle 5 Jahre eine freie Nacht (im Doppelzimmer).

  3. Eintrittsgebühren für den Besuch des Regenwalds im Zuge des Ökoturismus.

  4. Erntung medizinischer Pflanzen, ohne das ökologische Gleichgewicht zu stören.

  5. Vermietung des Regenwaldes an Forschungsinstitutionen.

  6. Verkauf von Co2 Absorbation. Ein Ha Regenwald absorbiert fünf bis zehn Tonnen Co2 pro Jahr.

Dieses Pionierprojekt ist wegweisend. Es bietet in effektiver Form die Möglichkeit, Regenwald zu erwerben und zu schützen.Verschiedene Nachbaren haben schon Ihren Wunsch ausgesprochen Ihren Urwald der Gesellschaft zu übertragen. Der direkt anliegende Nachbar hat schon die Zusage gegeben seine 400 Hektar Urwald über eine Kapitalerhöhung der Gesellschaft zu übertragen sobald das erste Aktienpaket von 1000 Stamm-und Vorzugsaktien verkauft ist. Praktisch würde das so verlaufen: mit der Übertragung der 400 Hektar wird das Kapital um 4000 Stamm- und 4000 Vorzugsaktien erhöht und das neue Aktienpaket auf den Markt gegeben. So kann das Kapital der Gesellschaft unbeschränkt erhöht werden mit der Übertragung  von Urwald  auf die Gesellschaft von Leuten , die den Urwald schützen wollen.

Die Investitionssumme ist bescheiden. Sie liegt bei 250.- US-Dollar pro Aktie.

Fünf Prozent der Summe geht in einen Reserve-Fond der Gesellschaft, um anfallende Unkosten decken zu können.

Jeder Aktionär besitzt das übliche Mitspracherecht und kann somit den Erhalt des Regenwaldes mitgarantieren. Das Aktienpaket kann natürlich jederzeit wieder verkauft werden. Wertsteigerungen sind durchaus möglich, da ja der Urwald weltweit immer knapper wird.

Eine zusätzliche Attraktion erhält die Aktie durch das Hotel am Rande des Regenwaldes. So kann der Aktionär „seinen“ geschützten Wald jederzeit besuchen, und sich von der korrekten Erhaltung und dem Schutz überzeugen.

In den Aufsichtsrat werden überzeugte Ökologen berufen. (Sie Annex 1)

Nach dem Verkauf sämtlicher Aktien wird der Aufsichtsrat durch die Aktionäre gewählt. Die Gesellschaft orientiert sich nach dem costaricensischem Aktienrecht.

Der Fiskal der Firma Carlos Ceciliano ein renomierter Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsberater verwaltet die Aktien als Treuhänder. Nach Erhalt des Kaufpreises auf ein Sonderkonto der Bank wird das entsprechende Aktienzertifikat (siehe Anhang 2) dem Käufer ausgeliefert.

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